Kassel: Franziskuskreis reist zu erstem Fußballturnier

Iron Cup in Kassel-Vorderer Westen am 05. Januar 2013

Ohne genau zu wissen, was uns erwartet, fuhren wir am 5. Januar zu unserm ersten Turnier, dem „Iron Cup“ in der Königstorhalle in Kassel. In der Umkleidekabine dann die unangenehme Erkenntnis: Die sind ja alle viel älter als wir!

So begannen wir unsere erste Begegnung mit einer gehörigen Portion Respekt, was zu einem 0:0 gegen die „Babo Kings Kassel“ führte, wobei auch ein Sieg drin gewesen wäre, hätten wir mehr Mut gehabt.

Diesen zeigten wir anschließend gegen „Gazoz“, eine Truppe, die aus Kreis- und Bezirksligaspielern bestand. Wir hielten lange dagegen und erspielten uns selbst einige Chancen, doch letzlich stand ein 0:2.

Alles oder nichts im letzten Gruppenspiel

Im letzten Gruppenspiel gegen den Ausrichter „Dynamo Windrad“ musste für das Weiterkommen ein Sieg her. In einem offenen Spiel war alles drin. Doch wir fischten uns wieder ein spätes Gegentor, sodass danach statt den Achtelfinals die Platzierungsspiele anstanden.

Zunächst ging es gegen das unsportlich auftretende „Sprint am Ball“. Am Ende eines beiderseits fahrigen Spiels eröffnete sich Manuel in letzter Sekunde nach einer tollen Kombination über fünf Stationen die große Chance, doch das erste Tor wollte einfach nicht fallen. Nicht einmal im anschließenden Siebenmeterschießen, welches Daniel und Manuel vergeigten.

Im fünften Spiel sollte der Knoten endlich platzen: Der große Kampf in der Defensive mit Mati im Tor, der im ganzen Turnier ein guter Rückhalt war, legte den Grundstein zum Sieg. Vorne legte erst Julian Manuel das frühe 1:0 auf. Kurz vor Schluss stibitzte der abermalige Torschütze dann dem nach vorn stürmenden Torwart des Gegners den Ball und versenkte ins leere Tor.

Mit dem Rückenwind des ersten Sieges überrannten wir dann im abschließenden Spiel um Platz 13 die „Babylon Burners“. Die totale Dominanz spiegelte sich in Toren von Daniel und Julian wider.

Auch abseits des Parketts herrschte gute Stimmung

Die lange Zeit zwischen den Spielen vertrieben wir uns mit dem Anfeuern anderer Mannschaften. So brachten wir Stimmung in die Halle, wie das Video vom Finale beweist. Doch das Beste kam wie immer zum Schluss: Wir bekamen vom Veranstalter den eigens für uns erfundendenen Preis für die weiteste Anreise – handgeschnitzte Schlüsselanhänger aus der Anstaltswerkstatt der JVA Bielefeld-Brackwede!

Fazit: Tolles Erlebnis in sehr entspannter Atmosphäre!

Daniel Griese