Der März-Monatsbrief des Franziskuskreises ist da!

Monatsbrief März 2021: Schritt für Schritt geht’s voran!

Mit dem Monatsbrief informieren wir zwölfmal im Jahr über alle wichtigen Infos und Termine rund um die Veranstaltungen des Franziskuskreises. Schon die Franziskaner-Brüder pflegten diese Tradition bis zur Schließung des Klosters.

Lies hier die Ausgabe für März 2021 mit folgenden Themen:

  • Termine und News für März 2021
  • Wie der Franziskuskreis in einem Jahr der Pandemie digital laufen lernte
  • „Weitergezwitschert“: Das fuchsteufelswilde Abenteuer

Du kannst den Monatsbrief in diesem Beitrag online lesen oder ihn dir als PDF bequem herunterladen.

Wir wünschen eine gute Lektüre!


Liebe Leserinnen und Leser!

Seit einem Jahr hält uns Corona nun schon auf Trab. Schritt für Schritt mussten wir lernen, mit den Anforderungen der Pandemie zurechtzukommen. In diesem Monatsbrief wir schauen zurück auf die ersten Schritte des Franziskuskreises in der digitalen Kommunikation. Und wir schauen noch weiter zurück – auf eine Erfahrung im Jahr 2015, durch die uns bewusst wurde, wie gut es ist, gutes Schuhwerk zu haben, wenn man auf holprigem Boden unterwegs ist.

Pax et bonum  |  Pace e bene     Euer  Franziskuskreis


Termine & News

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Perspektiven: Wie der Franziskuskreis in einem Jahr der Pandemie digital laufen lernte

Anfang März 2020 konnte unser Wochenende mit Andrea Schwarz in Bestwig noch wie gewohnt stattfinden. Mitte März kam es wegen Corona zum ersten Lockdown. Von jetzt auf gleich konnten keine Wortgottesdienste und San-Damiano-Kreise mehr stattfinden. Selbst die Trauermetten und der Kreuzweg konnten nicht mehr durchgeführt werden. Das war zunächst ein Schock. Durch das strenge Kontaktverbot war es uns nicht mehr möglich uns zu treffen. Für mich ist da eine Welt zusammengebrochen. Sollten wir uns auf eine unbestimmte Zeit nicht mehr sehen und austauschen können? Geht etwa hierdurch der Franziskuskreis unter? Oder gibt es irgendeine Chance dieses alles zu verhindern? Ja, wir haben es geschafft.

Langsam und etwas unsicher haben wir uns auf die „digitalen“ Beine gestellt und haben zu laufen angefangen. Unsere erste Mission lautete Trauermetten und Kreuzweg. Diese haben wir dann via Video- und Telefonkonferenz durchgeführt. Bis es aber soweit war, haben wir zunächst eine Probekonferenz abgehalten. Nachdem diese holperig abgelaufen ist, haben wir uns trotzdem getraut, das Ganze durchzuführen. Danach sind wir langsam und vorsichtig in der für uns neuen digitalen Welt angekommen. Es kam dann noch zwei Mal im Monat der San-Damiano-Kreis hinzu. Im Sommer konnten wir uns zwar in einer kleinen Gruppe zum Wortgottesdienst und zum San-Damiano-Kreis treffen

… bis dann im November der erneute Lockdown folgte, der noch immer andauert. Selbst in der Adventsreihe haben wir uns einmal digital getroffen. Die besinnliche Stunde am Heiligen Abend haben wir mit einer Zoom-Konferenz gestaltet. Der San-Damiano-Kreis findet weiterhin am 1. und 3. Freitag im Monat digital statt. Für mich ist diese Form der Kommunikation eine Bereicherung. Hier erreichen wir auch unsere Mitglieder, die weiter weg wohnen und nicht zu jeder Veranstaltung anreisen wollen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Christian und Daniel bedanken. Denn ihr habt dafür gesorgt, dass der Franziskuskreis „digital“ laufen gelernt hat. 

Monika Keine


Weitergezwitschert: Das fuchsteufelswilde Abenteuer

Ich habe noch nicht häufig mit dem Thema „Fuchs“ zu tun gehabt. Wann hat man das auch schon? Wäre ich Hühnerbesitzer, hätte ich vielleicht schon mal beim Bau eines Zauns darüber nachgedacht. Aber weil dem nicht so ist, stand der Punkt „effektiver Schutz vor räuberischen Füchsen“ noch nicht auf meiner To-do-Liste. Hätte er aber besser. Während der Übernachtung auf dem Monte Subasio im Jahr 2015 zum Beispiel. Dann wäre uns allerdings auch folgende legendäre Geschichte entgangen:

Während der zweiten Assisi-Reise des Franziskuskreises wollten wir uns einen Sonnenaufgang vom nahegelegenen Berg, dem Monte Subasio, nicht entgehen lassen. Und so machten wir uns schon am Vorabend mit Isomatte und Schlafsack auf den Weg, um auf dem Gipfel zu übernachten. Mit dabei waren sechs gutgelaunte Mitglieder der „zweiten Generation“, dazu auch einige Tüten Snacks und guter italienischer TetraPak-Wein. Wir saßen also zu vorgerückter Stunde bei einsetzender Kühle im Schlafsack, aber komischerweise (Wer konnte es ahnen?) zogen wir das gesellige Beisammensein dem Schlafen vor.

Und so erblickten wir ihn plötzlich: Reineke Fuchs näherte sich! Mit einer nicht zu definierenden Mischung aus Skepsis und Interesse auf beiden Seiten kam er uns näher. Er schnüffelte etwas an den leeren Chipstüten und zog wieder von dannen. Einerseits waren wir froh, dass nichts passiert war, andererseits war es auch schade. Man trifft halt nicht so oft einen Fuchs vis-à-vis. Die erste Aufregung war verflogen, als er plötzlich wieder direkt vor uns stand. Schnell noch ein Foto gemacht (Das glaubt uns doch sonst niemand!) und wir versuchten den Fuchs zu verscheuchen, wollten wir doch unseren Wein lieber für uns haben. Schließlich verschwand er auch wieder – zum Entsetzen von Anna hatte er allerdings einen ihrer Schuhe dabei. Jetzt hofften wir alle – und insbesondere Anna –, dass er noch einmal vorbeikommt und den Schuh zurückbringt.

Tat er aber nicht. Brachte keinen Schuh zurück und kam auch nicht mehr vorbei. Unsere sofort losgeschickten Suchtrupps hatten auch keinen Erfolg. Find auch mal bei Mondesschein auf dem äußerst weitläufigen Gelände einen Fuchsbau, der „irgendwo da rechts“ sein muss, wohin der Fuchs entfleucht ist. So blieb der Schuh verschollen. Der Fuchs auch. Aber die Legende lebt.

Christian Griese