Friedensweg der Religionen 2025

Das Jahresthema „Würde – unantastbar“ war auch das Motto des diesjährigen Friedenswegs der Religionen am 26. September. 

Auf Einladung des Franziskuskreises beschäftigen sich Vertreter christlicher und muslimischer Gemeinden sowie der Initiative Jüdisch in Attendorn damit, welche Rolle die Würde des Menschen in den einzelnen Religionsgemeinschaften spielt und welche Bedeutung dies in unserer Gesellschaft entfalten kann. 

Als Besonderheit führte der Friedensweg in diesem Jahr erstmals von Ennest ins Attendorner Schwalbenohl. 

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Ansprachen von Angela Selter und Bürgermeister Christian Pospischil auf dem Dorfplatz in Ennest. 

In der katholischen Kirche St. Margaretha trug Ina Huneck-Schüttler einen Impuls zum Thema Würde vor, der auch eine Brücke zur Patronin des Gotteshauses schlug. 

Anschließend ging es ins benachbarte kurdische Gemeindehaus. Nach einer herzlichen Begrüßung erläuterten die Gemeindevertreter die Bedeutung der Menschenwürde im Koran. 

Mit Impulskärtchen zum Thema „Würde“ machten sich die ca. 60 Teilnehmenden dann auf den Weg ins Begegnungs- und Sozialzentrum „lebensfroh“ der evangelischen Gemeinde im Schwalbenohl. 

An einer Wegstation in der Nähe des „Franziskanerkreisels“ zogen Tom Kleine als Vertreter der Initiative Jüdisch in Attendorn sowie Helmut Hesse vom Franziskuskreis die Teilnehmenden mit ihren Ansprachen in den Bann. 

Am Zielort referierte Wolfgang Dröpper zum Anliegen des „lebensfroh“. 

Beim gemeinsamen Ausklang mit Pizza und Getränken kam es zu einem lebhaften Austausch – verbunden mit der Erkenntnis, dass die Achtung der Würde eines jeden Menschen eine wichtige Grundlage für den Frieden ist.

Text: Angela Selter