An diesem WE haben wir uns unter Anleitung von Br. Korbinian unserem Jahresthema „Würde – unantastbar“ aus verschiedenen Perspektiven genähert.
Die religiöse und gesellschaftliche Dimension von Würde haben wir anhand eines Gedichtes von Dietrich Bonhoeffer „Wer bin ich?“ beleuchtet und dazu praktisch gearbeitet.
Wer bin ich?: Werde ich mir meiner eigenen Würde bewusst und lerne ich sie (er-)kennen.
Welche Vorstellung von Würde habe ich?
Mit dem Rollenlesen „Litanei der Würdelosen“, einem 4-seitigen Gebetstext, haben wir einen Perspektivwechsel von Würde zu Würdelos vollzogen.
Psalm 8 „Herr unser Herrscher“ in 4 verschiedenen Textquellen, Batseba beispielhaft für die Würde der Frauen im Alten Testament und eine Bildbetrachtung des San-Damiano-Kreuzes rundeten die biblische und franziskanische Sicht auf das Thema Würde ab.
Anhand einer spielerischen Darbietung wurde dargestellt, dass Würde und Wert bleiben, selbst wenn diese angefeindet, angegriffen, beschmutzt oder bespuckt wird.
Konsequenz: Ich, jede® ist aufgefordert, sich ihrer/seiner eigenen Würde bewusst zu sein. Achten wir unsere Würde und setzen wir uns für die Würde aller Menschen/Geschöpfe ein, besonders, wenn die Würde angetastet, abgesprochen oder verletzt zu werden bedroht ist.
Helmut Hesse


