Stadtrundfahrt Bonn 2013

Samstag, 31. August 2013, 18:00 Uhr:  Wir sitzen mit der Mannschaft und der mitgereisten "Fangemeinde" im Eiscafé "Kristall" in der Gelsenkirchener Innenstadt, nachdem das "Ruhrpottmasters" des ASV Rhein Ruhr für uns schon nach der Vorrunde beendet war. Und wir stellen fest, dass der ganze Tag irgendwie ziemlich besch***en verlaufen ist:

Noch nicht einmal für ein richtiges Gruppenbild hat es gereicht (v. r.) : Julian, Tobi, Mucha und Basti. Es fehlen Daniel, Lukas, Paul, Sebi und Christian. Foto: mgs

10:30 Uhr:  Vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof haben wir nach 10 Minuten Fußweg ein heruntergekommenes Viertel erreicht. Dort betreten wir nach bestem Wissen und Gewissen einen Rasenplatz, als plötzlich der Hausmeister kommt und uns wegen Hausfriedensbruch mit der Polizei droht. Nach einigem Herumgeirre gelangen wir drei Straßen weiter schließlich über einen Hinterhof zum richtigen Gelände, das stark an die ersten 15 Sekunden des DFB-Spots "Unser Amt ist Ehrensache" [Youtube] erinnert.

Der Spielplan ist leider auch falsch: Zu einer Zeit sollen vier Spiele gleichzeitig stattfinden, außerdem haben zwei Mannschaften noch am Morgen abgesagt, was den Veranstalter aber nicht stört. Die schwerste Aufgabe ist es also, zu erfahren, wann es auf den Platz geht. Diese Herausforderung wird durch einen nuschelnden Platzsprecher und Boxen der Marke "Elektroschrott" noch einmal verschärft.

Auch sportlich läuft es nicht gar nicht rund: Nach einem mutmachenden Unentschieden gegen den stärksten Gegner spielen wir unterirdisch bis desolat und verlieren sämtliche weitere Spiele - der letzte Platz winkt.

In den 90 Minuten Wartezeit zwischen den Spielen stehen wir im Regen oder warten 20 Minuten auf eine Portion halbgarer Pommes. Pöbelnde und unfaire Mannschaften sowie Schiedsrichter, die entweder keine Lust haben oder jeden Körperkontakt wie eine Kung-Fu-Attacke werten, runden das Turnier ab.

Bilder

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Um nicht ständig an diesen unschön verlaufenen Tag erinnert zu werden, beschließen wir, dass wir eigentlich gar nicht Gelsenkirchen beim Fußballturnier waren, sondern der Tag folgendermaßen abgelaufen ist:

 

10:30 Uhr: Wir steigen in Bonn aus dem Zug, um einen schönen, sonnigen Tag in der Stadt am Rhein zu verbringen. Bei einer interessanten Stadtrundfahrt bekommen wir unter anderem den Langen Eugen, das höchste Stahlbauwerk Deutschlands mit sagenhaften 13 Aufzügen, sowie das mineralogisch-petrologische Museum zu sehen. Abends machen wir uns mit bester Laune wieder auf den Rückweg.

 

Fazit: Nie wieder Gelsenkirchen! Bonn ist eine schöne Stadt!


Daniel Griese

<Iserlohn 06/13 | Gelsenkirchen 08/13 | Kassel 12/13> | >>

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