Hobbyfußball-Sommer-Turnier in Paderborn am 20. Juni 2015

Paderborn - viel verlor'n

Zum Auftakt des heißen FKS-Sommers mit drei Turnieren in fünf Wochen fuhren wir zum ersten Mal nach Paderborn zum „Hobbyfußball-Sommer-Turnier“.

Mit Blick auf die Nachbarplätze im „Waldstadion Südstadt“ bekamen wir den Eindruck eines Rumpelfußball-Thekenturniers. Das Problem war: Nahezu alle technisch starken Mannschaften spielten in unserer Gruppe. Somit war früh klar, dass es für uns schwer werden würde, in die K.-o.-Runde einzuziehen. 

Das Erfolgsteam in Paderborn: (v. l.) Tobias, Kirsche, Lukas, Mucha, Alex, Christian, Julian, Basti. Vorne: Daniel; es fehlt Hamad. Foto: FKS

Krasser Gegensatz: Erst Effektivität, ...

Nach einer Auftaktniederlage trafen wir auf die „Steinbruchkickers“. Trotz vollem Einsatz in einer Defensivschlacht gerieten wir in Rückstand. Nun zeigten wir unsere gnadenlose Effektivität. Direkt vom Wiederanpfiff starteten wir unsere einzige gelungene Offensivaktion: Julian legte ab auf Hamad, der mit einem platzierten Distanzschuss ins linke untere Eck ausglich. Dieses Ergebnis brachten wir geschickt ins Ziel.

 

Es folgte eine überflüssige Niederlage gegen das gar nicht so starke „DJK Lieth 2“. Nach einem schnellen Rückstand kamen wir durch einen blitzartigen Konter über Daniel und Julian wieder ins Spiel. Allerdings konnten wir diesen Druck nicht aufrecht erhalten und verloren die Partie.

 

...dann Unglaubliches: FKS vergibt neun Großchancen!

Das Match gegen die „Delstener Kickers“ gehörte dann zur Kategorie „unvergesslich“ – leider aus nahezu unfassbaren Gründen: Nicht, dass wir nicht ins Spiel gekommen wären  – wir hatten Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Selbst bei unseren Rekordsiegen in Kassel und Fuldatal konnten wir solch einen Chancenreigen nicht bieten. Das Schlimme war: Der Ball wollte einfach nicht rein! Und das lag nicht einmal an einem überragenden Torwart, sondern schlicht an unserem eigenen Unvermögen, das sich quasi durch die gesamte Mannschaft zog. Allein dreimal vergaben wir aus einem Meter Torentfernung. Der Gegner war umso effektiver, erzielte aus drei Chancen zwei Tore und gewann das Spiel höchst glücklich.

 

Chaotische Organisation trübt die Spielfreude

Mit zunehmender Spieldauer – alle Mannschaften hatten neun Gruppenspiele – geriet das Turnier etwas aus den Fugen. Einige Teams standen nach den elendig langen Wartezeiten zwischen den Spielen von bis zu zwei Stunden leicht benebelt auf dem Feld, was allerdings nicht auf die Wetterlage zurückzuführen war. Auch der Schiedsrichter war an manchen Tumult artigen Szenen nicht ganz unbeteiligt. Seine oft „speziellen“ Entscheidungen und variablen Spielzeiten zwischen acht und 14 Minuten trugen nicht gerade dazu bei, das Geschehen zu beruhigen. Für einige war er die Lachnummer des Tages. Das organisatorisch ausbaufähige Gesamtpaket sorgte dafür, dass nicht nur wir froh waren, als das Turnier nach mehr als zehn Stunden beendet war.

 

Dennoch bleibt positiv festzuhalten: Das Turnier mit den meisten Spielen und dem größten Kader aller Zeiten (zehn Spieler, darunter mit Alex ein weiterer Debütant) war nach der alten Theaterweisheit hoffentlich nur die vergeigte Generalprobe für ein besseres Turnier nächste Woche in Iserlohn.

 

Fazit: Am Ende mehr Comedy statt Sport – da war mehr drin.

24.06.2015, Daniel Griese

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