Assisi-Reise im Sommer 2015

Jeder Tag ein Erlebnis

Die lebendigen Erfahrungen mit den vier Elementen (Bruder Feuer, Mutter Erde, Bruder Wind, Schwester Wasser) an den zum Teil spontan ausgewählten Orten (San Damiano, Carceri, Monte Subasio; der Brunnen und die Ereignisse in Valfabbrica und am Stausee) haben mir sehr gefallen.

"Mein Highlight der Reise? Die ganze Reise! Die Akzeptanz eines/einer jeden durch jede/jeden in der Gruppe. Gemeinsames Singen, Beten und Lachen." - Gabi Bülter. Weitere Höhepunkte in der Bildergalerie. Foto: smok

Freitag: Die Reise beginnt. Mit Auto, Flugzeug oder Bahn geht's nach Assisi.

Samstag: Als alle eingetroffen sind, starten wir mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Hotels.

Sonntag: Am Morgen eine Einheit in San Rufino, der Taufkirche von Franz und Clara. Am Nachmittag singen wir gemeinsam in San Stefano, am Abend auf dem Campingplatz.

Montag: Gang zu San Damiano. Im Winter 1224/1225 verfasste Franziskus in San Damiano den Sonnengesang, wo auch die vier Elemente besungen werden. In der kleinen Kirche konnte ich das Element Feuer, von dem Franziskus und Klara ergriffen waren, erspüren.

Dienstag: Gang bzw. Fahrt zu den Carceri. Der Ort in freier Natur, wo Franziskus gern die Messe feierte, hat mich sehr angesprochen. Es ist ein Ort, um die Begegnung mit sich selbst und mit Gott ohne Ablenkung zu erfahren.

Mittwoch: Fahrt zum Monte Subasio (1290m) mit der großartigen Aussicht und den schönen Bildern beim Blick auf Assisi. Beeindruckt haben mich auch die zu bestehenden Abenteuer der jungen Mitpilger, um den Sonnenaufgang dort zu erleben. Der beständig vorhandene Wind blies, wie es ihm gefiel während der gesamten Reflexion.

Donnerstag: Fahrt zum Stausee bei Valfabbrica. Die Ereignisse und Fahrten zwischen Assisi und Valfabbrica könnten Stoff für eine interessante Geschichte hergeben. Bei meiner dritten Fahrt auf sehr enger Straße grüßte mich der Bauer mit dem Güllefahrzeug am Wegesrand so herzlich, dass ich mich schon fühlte wie bei einer Begegnung mit einem alten Bekannten.

Freitag: Zum Abschluss die Besichtigung der Portiucula und der Basilica di San Francesco am Nachmittag.

Samstag: Rückfahrt. Mit dem Auto durch den Stau - oder ohne Zug acht Stunden am Bahnsteig, bis die Fahrt nachts um vier doch noch losgehen kann.

Weiterhin haben mich die Erklärungen von Pater Korbinian vor jedem Besuch eines jeden franziskanischen Heiligtums sehr berührt. Es war eine wunderbare Gelegenheit von den persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit den franziskanischen Stätten von Pater Korbinian zu hören. Danke!

Natürlich muss ich auch noch Heike erwähnen, die mit viel Gespür und Talent die Reflexionen vorbereitet und moderiert hat und damit der Woche ein prägendes Gesicht gab.

Ich fand es wunderbar, wie wenig Stress während der Vorbereitung und während der Pilgerwoche auch zwischen uns aufkam.

Es war eine schöne und lebendige Woche in Assisi mit auch heute noch vielen zufriedenen und anrührenden Rückblicken. 

24.08.2015, Franz Josef Rawe (mit Christian Griese)

 

Weitere Rückblicke im finden Sie im Monatsbrief von September 2015.

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