Franziskanische Wanderung zum Kloster Steinfeld vom 17. bis 21. August 2016

Wandern im Zeichen der Brombeere

Die diesjährige franziskanische Wanderung hatte das Ziel Kloster Steinfeld. Der Pilgerweg führte uns mitten durch die Eifel. Durch eine Aufteilung aller Wanderwütigen und –wütiginnen entstanden mehrere Kleingruppen, die unterschiedliche Entfernungen zurücklegten. 

Am Ziel: Die fast vollständige Gruppe im Kloster Steinfeld. Foto: TATe

Der Startpunkt meiner Gruppe war am Mittwoch Langerwehe. Über Gey, Heimbach und Kall trafen wir nach verhältnismäßig langen 70 Kilometern am Samstagvormittag auf die „Vor-Ort-Gruppe“ und die weiteren Pilger/innen am Zielort. Am Wegesrand uns stetig begleitend wuchs zahlreich die Brombeere, deren süßem Duft wir nicht nur einmal nicht widerstehen konnten.

Angekommen im Kloster ließen wir das Wochenende gemeinsam ausklingen und erzählten uns von unseren Erlebnissen. Das Wetter spielte wie fast immer in den letzten Jahren hervorragend mit und wie immer seit Beginn unserer Wanderungen Ende der 90er Jahre wurde uns auch dieses Mal jeden Abend eine Unterkunft gewährt. Nach einem Pfarr- und einem Gemeindehaus lud uns am Freitagabend Tim und mit seiner Familie sogar zu sich nach Hause ein und wir konnten in seiner Hobbywerkstatt nächtigen.

 

Auch wenn das Fazit jedes Jahr gleich klingt – es lässt sich einfach nicht ändern: „Wieder eine tolle Wanderung! Nächstes Jahr gerne wieder!“

 

Christian Griese, August 2016

Brigitte gehörte ebenfalls zu unserer mit insgesamt 16 Leuten ziemlich großen Gruppe, die sich samstags im Kloster einfand. 

 

Neu inspiriert vom franziskanischen Wandern – ohne zu wissen wer einen am Abend über Nacht aufnimmt – entschieden sich zwei aus dem Franziskuskreis mit Hund kürzere Wegstrecken zum Kloster Steinfeld zurückzulegen. Nicht immer trifft das ein, worüber sich beide so sehr gefreut haben. Birgit konnte mit ihrem Hund nicht mit wandern und so wanderte Brigitte alleine von Wachendorf zum Kloster.

Nach 30 Jahren das erste Mal wieder mit Rucksack unterwegs zu sein war eine ganz besondere Erfahrung für sie. Hatte sich Brigitte doch erst kürzlich im Bibliodrama in einen Jünger hineinversetzt, der von Jesus aufgefordert wurde, sich ohne Wanderstab und ohne Ballast auf den Weg zu machen und den Menschen Frieden zu wünschen, die ihn aufnehmen.

Mit diesem Auftrag wanderte Brigitte und traf in Wachendorf bei "Kirche aktiv" ein, wo sie im alten Pfarrheim übernachten konnte. Am anderen Morgen hielt sie Gebet in der Bruder Klaus Kapelle. Dann wanderte sie durch das "Teufelsloch" und war "in der Höll". Doch sie ließ sich nicht vom Weg abbringen. In Zingsheim wurde sie von einer 81-jährigen Dame freundlich aufgenommen und beide verbrachten einen so herzlichen Abend miteinander als wären sie schon lange Freundinnen. Nach einem gemeinsamen Besuch in der Ahekapelle und dem gemeinsamen Morgengebet brach Brigitte am anderen Tag weiter auf.

Ihr Ziel: den Franziskuskreis im Kloster Steinfeld zu treffen und um zu hören, wie es den anderen ergangen ist, die länger unterwegs waren, den Radlern und der Gruppe vor Ort,  und um selbst von ihren Erlebnissen zu erzählen.

Brigitte Helfen, September 2016

 

Ein ausführlicher Erfahrungsbericht ist außerdem im Monatsbrief 09/2016 zu finden.

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