Hintergrund

Erfahren Sie mehr über unsere Beweggründe, den Friedensweg zu initiieren und was es mit dem Friedensmahner auf sich hat.

Franziskus als Friedensstifter

Franziskus lebte vor rund 800 Jahren in Italien. Im Jahr 1219 zog er in missionarischer Absicht in die Welt hinaus.

Während seiner Reisen stellte Franziskus fest, dass Menschen, die in gleicher Gesinnung wie er unterwegs waren, versuchten, andere mit Gewalt zum Christentum zu bekehren. Darüber war er entsetzt und zog für sich eine Lehre, die er später auch in seiner Ordensregel festschrieb. Sie lautet sinngemäß:

 

Man kann in die Welt ziehen und seinen Glauben verkünden, man darf dabei aber keinen Zank und Streit beginnen.


Eine einfache Maxime, nach der er auch selbst handelte, was sich an der folgenden Begebenheit zeigt: Mit einem Sultan, also einem Vertreter des islamischen Glaubens, den er zunächst zum Christentum bekehren wollte, führte er einen Dialog auf Augenhöhe, aus dem am Ende beide bereichert herausgingen.

Darum ist Franz von Assisi als Friedensstifter bekannt.

Der Friedensmahner

Das türkische "Dünya barışı!" heißt frei übersetzt "Frieden auf Erden!". Foto: ccg

Der Friedensmahner, der heute am Attendorner Rathaus steht, ist ein Nachbau eines Friedensmahners, der auf der Brücke in Sarajevo (Bosnien) errichtet wurde, auf der 1914 ein tödliches Attentat auf den Thronfolger Österreich-Ungarns, Franz-Ferdinand, verübt wurde, das zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte. Der Attendorner Friedensmahner hat viele Geschwister: in Deutschland und darüber hinaus wurden einige Hundert dieser Holzstehlen errichtet, unter anderem in Den Haag vor dem Friedenspalast (Sitz des internationalen Gerichtshofes). Er trägt in vier verschiedenen Sprachen die Aufschrift „Frieden auf Erden“, in Attendorn auf Deutsch, Türkisch, Englisch und Bosnisch.

Der Friedensweg in Attendorn

Die Stationen des Friedenswegs stehen für die drei abrahamitischen Religionen: Christentum, Islam und Judentum.

Neben ihren gemeinsamen Wurzeln verbinden diese Religionen auch wichtige zentrale Werte wie Nächstenliebe und Frieden.

Wir wollen einen Kontrapunkt setzen gegen Strömungen, die die Religion in ihrem Kern verkennen und den Frieden in der Welt bedrohen. 

Schritte in Frieden - für ein solidarisches Miteinander!

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Sa, 7. Oktober

 

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